Workshop 11

Workshop Inhalt


 

WS 11 Wer sorgt sich um Intimsphäre und Sexualität?

Trotz des Wissens um die Bedeutung von Sexualität auch im Rahmen schwerer oder unheilbarer Erkrankungen ist dieser Themenbereich mit Sicherheit noch immer vernachlässigt, unangesprochen und tabuisiert. Die Herausforderung im Alltag scheint groß, wenn Palliative Care und Sexualität aufeinandertreffen. Menschen mit schweren und lebensbeschränkenden Erkrankungen sind jedoch weiterhin sexuelle Wesen. Im Bereich der Palliative Care bedeutet das Wort palliare, einen schützenden Mantel um Patient*innen zu legen, dies auf einer individuellen medizinischen, physischen, psychosozialen sowie spirituellen Ebene. Über Sexualität wird meist geschwiegen. Die Ursache darauf findet sich wahrscheinlich in Wissensdefiziten, in Hemmungen sowie in der täglichen Gewohnheit. Man muss sich zuerst mit einer nicht alltäglichen Thematik vertraut machen, um diese auf passende Weise in das eigene Arbeitsumfeld integrieren zu können.
Im Rahmen des Workshops soll das Thema Sexualität interprofessionell beleuchtet und Wissen vermittelt werden, was dazu anregen soll, sich vertieft mit diesem Themenbereich auseinanderzusetzen.


Zielgruppe(n) des Workshops

alle aus dem multiprofessionellen Team aus dem Hospiz- und Palliativbereich


Workshopleiterin

Ass. Prof. PD Dr. Eva Katharina Masel, MSc, Oberärztin und stellvertretende Leitung an der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin, Allgemeines Krankenhaus Wien, Medizinische Universität Wien

Habilitation über Symptommanagement in der Palliative Care an der Medizinischen Universität Wien
Master of Science an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg
PhD in Mental Health und Behavioural Medicine über Psyche am Lebensende an der Medizinischen Universität Wien
Fachärztin für Innere Medizin
Seit 2010 an der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin in Wien tätig
Schwerpunkte: palliative Versorgung von Patienten und Familien mit schweren Erkrankungen, Symptommanagement, psychiatrische Komorbiditäten und psychosoziale Aspekte, qualitative Forschung, Medical Humanities

 

Referent*in/ Workshopleiter*in


Eva Masel
Eva Masel